Privatarztpraxis
Dr. med. Uhli Hinderberger

...die spezielle Schmerztherapie.


Das schmerztherapeutische Programm geht von der sanften Methode der Akupunktur, der Chirotherapie, der Infusionstherapie, der Physiotherapie, der Medizinischen Trainings-Therapie, der paravertebralen Infiltration, der epiduralen Infiltration bis hin zu High-Tech-Verfahren der gezielten computertomographischen Einspritzung an der Wirbelsäule.

Eine bahnbrechende Entdeckung ist eine Immuntherapie mit körpereigenen Stoffen – die Orthokin-Therapie (nähere Informationen unter www.orthokin.de), welche in meiner Praxis seit 2004 mit großem Erfolg durchgeführt wird. Hierdurch konnten Bandscheibenoperationen vermieden und hohe Kosten erspart werden. Des weiteren können Lokalanästhetika, Kortison und Kochsalzlösung eingesetzt werden.

Die CT-gesteuerte Mikrotherapie bei Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen mit Orthokin stellt eine interessante Alternative zur Verabreichung von Kortison dar.

(1) Die Blutentnahme erfolgt aus der Armvene mit der EOT- Spezialspritze. Die darin enthaltenen Kügelchen veranlassen, dass im Blut vermehrt Arthrose hemmende Schutzproteine gebildet werden.

(2) Im Inkubator herrscht mit einer Temperatur von 37°C die optimale Umgebung für die Proteinvermehrung.


(3) Eine Zentrifuge trennt den roten Blutkuchen vom hellen Serum, in dem sich die Schutzproteine in hoher Konzentration befinden. Das individuelle Serum wird in Spritzen abgefüllt.

(4) Als Endprodukt stehen im Allgemeinen sechs bis acht mit der natürlichen Proteinlösung gefüllte Spritzen zur Verfügung. Ein- bis zweimal pro Woche erhalten Sie eine Injektion in das betroffene Gelenk.


Arthrose muss kein Schicksal sein

Arthrose, der schmerzhafte Knorpelverlust im Gelenk, hat viele Ursachen. Neben Faktoren wie Veranlagung, Gewicht und starker Beanspruchung durch Beruf oder Sport spielt das Alter der Gelenke die entscheidende Rolle. In Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen an Arthrose. Bei mehr als 80 % der über 55-Jährigen finden sich im Röntgenbild Anzeichen des Knorpelabbaus. Gelenkschmerzen und nachlassende Beweglichkeit sind die häufigsten Symptome. Die Molekulare Orthopädie hat die biologischen Ursachen der Arthrose näher erforscht: Der Eiweißstoff Interleukin-1 (IL-1) spielt die wesentliche Rolle bei der Entstehung von Arthrose. Arthrosepatienten bilden zu viel IL-1. Dieser Immunstoff schädigt den Knorpel. Die Folge: Der natürliche Stoßdämpfer im Gelenk büßt seine Funktion ein.

Orthokin® vermehrt körpereigene Schutzproteine

Zur natürlichen Behandlung der Arthrose eignet sich deshalb der biologische Gegenspieler von IL-1:

Interleukin-1-Rezeptorantagonist (IL-1Ra). Denn IL-1Ra wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und knorpelschützend. Die Orthokin®-Therapie nutzt diese Erkenntnis: Das in Ihrem Blut vorhandene Schutzprotein IL-1Ra wird vermehrt und in das betroffene Gelenk injiziert. Das Schutzprotein IL-1Ra verdrängt das Zerstörungsprotein IL-1.

Der Gelenkschmerz lässt nach und die Gelenkfunktion verbessert sich. Der fortschreitende Prozess der Knorpelzerstörung wird aufgehalten.

Orthokin® – Effektiv bei Arthrose

Die mit dem Orthokin®-Therapiesystem gewonnene körpereigene Proteinlösung wird direkt in den Gelenkspalt injiziert. Bei der Injektion handelt es sich um eine orthopädische Routinebehandlung.


Lindert die Schmerzen. Verbessert die Beweglichkeit. Blockiert die Gelenkzerstörung. Die Orthokin®-Therapie ist wirksam und sicher.

Zur weiteren Behandlung von Schmerzen führen wir folgende Therapien in unserer Praxis durch:



                 

Mit modernster Technik werden die einzelnen Therapieschritte überwacht. Bei Niedrigdosis geführtem CT liegt die Strahlenbelastung in der Größenordnung einer Röntgenaufnahme der Lendenwirbelsäule in 2 Ebenen (Schmit et al. 2002)
Mikrotherapie - computertomographisch gesteuerte Einspritzungen mit Orthokin.