Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert die Osteoporose als eine Skeletterkrankung, welche im Volksmund auch häufig als "Knochenschwund" bezeichnet wird. Charakteristisch für die Osteoporose ist eine niedrige Knochenmasse und eine Störung der Mikroarchitektur des Knochengewebes. Daraus ergibt sich eine Knochenbrüchigkeit und ein steigendes Risiko für Frakturen.

Schätzungen gehen davon aus, dass es in Deutschland ca. 6 Millionen Frauen und Männer nach dem 50. Lebensjahr gibt, welche von der Osteoporose betroffen sind. Der Anteil der Frauen beträgt dabei ca. 80 % (vgl. H. W. Minne; Internist 2002; Ausgabe 43: S. 1430-1452)

Jährlich erleiden in Deutschland über 200.000 Frauen einen neuen Wirbelkörperbruch (vgl. Felsenberg et. al., JBMR 2002, Ausgabe 17: S. 716-726).

Mit zunehmendem Alter verliert jeder Mensch an Knochensubstanz - und damit auch an Knochenstärke. Dabei sind vor allem die Frauen betroffen, da bei ihnen, bedingt durch eine hormonelle Umstellung nach der Menopause, der Knochenschwund schneller fortschreitet. Von Osteoporose sind also vor allem Frauen nach den Wechseljahren betroffen. Osteoporose bleibt oft lange unbemerkt - der Knochen verliert an Masse und verliert dadurch seine Stabilität.

Die Behandlung besteht aus folgenden Maßnahmen:

  • körperliche Aktivität / Physiotherapie

  • ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D

  • des weiteren eine spezielle Medikation, welche individuell angepasst wird

  • ausreichende UV-Strahlung durch Sonnenlicht.

Privatarztpraxis
Dr. med. Uhli Hinderberger

...Osteoporose - der Knochenschwund.